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| mensch sein..... |
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Die größte Strafe eines Menschen ist, als Mensch geboren zu werden. Denn nicht´s tut mehr weh als zu Fühlen, egal ob physisch oder psysisch. Es ist beides schlimm. Es gibt ein Unterschied zwischen den Tieren und die Spezies Mensch. Denn der Mensch versteht die Gefühle, die Tiere nicht. Und das tut umso mehr weh. Wozu ist der Mensch geschaffen worden? Wozu ist er auf der Welt? Um sich fortzupflanzen, damit er seine Existenz sichert? Das ist ja noch normal. Doch der Mensch wird übermütig, er begreift einfach nicht, dass er nebenbei alles zerstört. Die Welt, und bald auch sich selbst. Ich hoffe dass dies noch geschieht wenn ich noch lebe. Denn was wollen die dann dagegen machen? Was wird Busch, Schröder oder wie sie auch alle heißen, tun? Ich sag´s euch, sie müssen mal ihren Verstand in Gebrauch nehmen! Der Mensch lebt schon viel zu lange auf dieser Welt. Er hat schon zu viel zerstört. Doch ich rede nicht nur von Materiellen Dingen. Nein, es gibt tausende Menschen die aus unergründlichen Dingen anderen wehtun, doch wieso nur? Was gibt ihnen den Anlass mit anderen Gefühlen zu spielen? Soll ich euch mal was sagen? Ich weiß es nicht! Ich habe keinen verdammten Schimmer! Ich weiß nur das Massen von Menschen, von riesen großer Oberflächigkeit geprägt sind, doch wieso? Warum muss ein Mensch immer nur nach den Äußeren beurteilt werden? Sind denn Innere Werte heut zu Tage in dieser doch so sinnlosen Welt nicht´s mehr wert? Sind denn alle nur darauf aus jeden zu verarschen? Muss denn jeder so sein wie Ihr? Kann denn keiner mal „anders“ sein? Nein, das darf keiner, denn wenn du anders bist, gehörst du nicht in diese gottverdammte Gesellschaft. Du wirst angeschaut, und als nutzloses Wesen abgestempelt. Selbst wenn du anders aussiehst,eine Brille hast und mehr Innere als Äußere Schönheit besitzt, es ist euch scheiß egal, weil ihr halt Oberflächig seit, weil ich nicht eure Idealmaße 90, 60, 90 habe! Ihr scheiß Menschen! Ihr seht nur was ihr mit den Augen sehen könnt, und denkt dass ihr den Menschen einschätzen könnt. Macht es euch doch mal nicht immer so leicht! Erblickt doch mich mal mit dem Herzen, und nicht immer mit den trügerischen Augen! Und hört auf mit den scheiß verfluchten Lügen! Das macht den Schmerz nur noch viel größer! Ist es nicht erbärmlich, das man heut zu Tage nur noch nackte Frauen im Fernsehen sieht? Soll so die zukünftige Gesellschaft dargestellt werden? Das alle Frauen Nutten und alle Männer Zuhälter sind? Was für ein Bild hat dann ein 8-jähriger Junge? Er denkt dann das Frauen nur zum durchvögeln da sind. Er LERNT das Frauen sich immer den Männern unterwerfen müssen! Soll das dass Ziel für unser Dasein sein? Sind wir auf der Welt damit Vergewaltigung, Krieg, Hass, Rassenfeindlichkeit und noch zig solche Dinge Alltag werden? Doch der „normale“ Mensch, sieht solche noch so ernsten Dinge nicht. Denn so etwas passt nicht in sein Schema. Er könnte sich nie mit so einem Thema befassen, weil er es nie gelernt hat. Denn viele, zu viele Menschen sehen einfach nur das gute am „Mensch sein“. Doch wenn sie mit solchen ernsten Dingen wie Krieg, Folter, Erpressung, Misshandlung konfrontiert werden, wissen sie nicht was sie sagen sollen. Nein, sie schauen einfach weg. Denn sie haben Angst sich vorzustellen wie es ist, wenn man einen Menschen sieht wie er qualvoll stirbt. Sie haben Angst sich vorzustellen wie ein 17-jähriges Mädchen entführt wird, wie sie an´s Bett gefesselt und auf brutalster Weise vergewaltig wird. Das sie ihr Leben lang seelische Narben davon trägt. Sie haben Angst sich das alles vor zu stellen, weil sie wissen dass es wahr ist, weil sie wissen dass so die Realität aussieht. Und sie sind zu feige, irgendwas erdenkliche gegen diese Dinge zu tun. Denn dafür müssten sich die Menschen zusammen tun. Doch das wird nicht funktionieren weil der Mensch ein viel zu großer Egoist ist, und für immer sein wird! Die Menschheit soll für immer verdammt sein! Manche haben den Glauben an Jesus, Allah, Buddha, Luzifer und andere „Götter“. Doch sollte ein Gott denn nicht für Wohlstand, Gesundheit und Glück sorgen? Anstatt haben wir übermäßig Armut, Krankheit und Leid. Doch wieso nur? Wieso lässt uns „Gott“ dann so viele Schmerzen erleiden? Will er uns, ähm euch, dadurch etwas beibringen? Dann müssten wir es doch schon seit geraumer Zeit gelernt haben, immerhin schreiben wir das Jahr 2010 nach Christus. Wir haben über 2000 Jahre Zeit gehabt um aus den ganzen etwas zu lernen, doch es ist das Gegenteil passiert, der Mensch ist noch dümmer geworden. Ich selber, habe den Glauben an Gott schon seit langen verloren. Und Ihr fragt mich jetzt bestimmt nach den „Warum“. Dann stell ich euch eine Gegenfrage: Wieso glaubst du an Gott? Was hast du für einen Grund an jemanden deine Gebete aus zu sprechen den du weder sehen, hören oder spüren kannst? Der dir nicht einmal bestätigen kann das er dein Gebet gehört hat. Wenn du diese Fragen für dich beantworten kannst, dann beantworte ich deine Frage. Dieses Geschriebene soll nicht bezwecken, das jemand sein Glaube aufgeben soll oder ich möchte auch niemanden persönlich angreifen. Ich möchte einfach nur bezwecken das ihr begreift in welcher beschissenen Lage bzw. Zeit wir uns überhaupt befinden. Das wir nicht immer Angst haben dürfen uns mal etwas Schlimmes vorzustellen. Auch wenn es nicht in unseren Alltag passt. Wir dürfen nicht nur selbstmitleidig, oberflächig und egoistig sein. Wir dürfen nicht nur an uns denken, sondern auch an andere. Ich weiß nicht ob es die Menschheit jemals schaffen wird sich zu bessern. Ich hoffe, das ich mal mit jemand das Vergnügen haben darf zu reden, bei dem ich nicht in sein Schema passe, aber mich trotzdem so akzeptiert wie ich bin. Der damit klar kommt, dass ich nicht nur an die guten Seiten sondern öfters auch an die schlechten Seiten des Lebens denke. Der meine damaligen Taten versteht. Der weiß, wer ich wirklich bin. Der versteht, dass ich nur noch den Glauben an mich habe. Und wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt, vorher stirbt der Glaube… Was schon einmal passiert ist, ich aber das zweite Mal nie wieder zulassen werde… |
| für mein schatz ;) |
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Nur einmal... Nur einmal im Leben gibt es einen Moment der alles verändert . Nur einmal im Leben gibt es dieses tiefe innige Gefühl was im Herzen entsteht. Nur einmal im Leben nur einmal ♥ Du bedeutest mir soviel. Auch wenn wir uns real nicht kennen so fühle ich doch tief in mir dieses unbeschreibliche Gefühl. Gesehen nur auf Fotos gehört unsere Stimmen am Telefon Offenheit und Ehrlichkeit uns wichtig . Du weißt um meine Gefühle zu Dir und ich weiß wie es zur Zeit dir geht - was Du durchgemacht und durchmachst. Was auch geschehen mag .. tief in mir fühle ich den lieblichen bittersüßen Schmerz in mir. Jede Nacht und jeden Tag. Doch werde ich schweigen denn ich will das Du frei Dich fühlst. Wann immer Du mich brauchst .. in was für Momenten auch.. werde ich da sein für Dich .. So tief in mir geht das Gefühl zu Dir . Die Nacht ist mein Zeuge , mit Tränen ich schreibe Dir viele Zeilen .. doch siehst du nur ein Lächeln von mir . Manche Zeilen schicke ich Dir doch vieles bewahr ich tief in mir . Sollst nicht das Gefühl bekommen das ich dich ersticke mit dem was ich empfinde - fühle zu Dir. Denn Du bist mir wichtig . Wichtig als Mensch - wichtig als Freund. Meine Gefühle sind dadurch nichtig. Nur einmnal im Leben gibt es einen Moment der alles verändert . Nur einmal im Leben wird es das Gefühl geben . Nur einmal im Leben . Du bedeutest mir alles .. alles würde ich für Dich geben . Doch ist es wichtig das du bist Glücklich und Du weißt ..es gibt jemand die dich unendlich Liebt. Alles andere wird zeigen die Zeit .. Schön das es Dich gibt . Nur einmal im Leben..... Forever Ich vermisse Dich .. Wo Du auch sein wirst wo ich auch bin .. Ich vermisse Dich so sehr wo soll ich nur hin. Mein Herz sich nach Dir sehnt.. Mein Herz nach Dir weint.. So muss ich doch schweigen denn Dein Glück sei mir hold. So wandere ich durch die dunkle Finsternis Gedanken sich machen breit.. Tränen die ich weine , weine um Dich .. egal wieviel vergehen mag an Zeit. Mein Herz gehört Dir Forever mein Leben will ich dir widmen Forever.. Leben für Dich .. das ich da sein kann wann immer Du mich brauchst .. Forever .. In den dunklen Nächten ..ein helles Licht ist in mir .. das ist der Gedanke mein Gefühl .. meine Träume zu Dir . Ich vermisse Dich so sehr. Ein Stück Hoffnung ich in mir trag .. so denke ich an Dich jeden Tag. Soviel hast Du erlebt .. Gefühle inverstiert ..doch bist zu sehr verletzt worden .. Die Zeit wird es bringen so sehr ich Dich auch vermisse das Lied der Liebe und Hoffnung wird mein Herz still und leise singen. Still und leise will ich kämpfen um Dich Stück für Stück .. oh mein Freund so sehr vermisse ich Dich. Du kannst es nicht glauben Du sagst es kann nur sein wenn man sich schaut in den Augen. Doch gegen Gefühle gibt es keine Macht so sehr empfinde ich für Dich .. Tag und Nacht .. so sehr vermisse ich Dich . Vieleicht wird kommen der Tag an dem wir werden uns sehen . Und schaust Du dann in meine Augen wirst du können mir vertrauen . Wirst du wissen ich schwor dir mein Leben .. Dann wirst du spüren meine Gefühle zu Dir tief in mir dann wirst Du wissen ..wie sehr ich tat Dich vermissen. |
| Rammstein - Song |
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| virtuelle pinwand =) zum fotos rein machen :D |
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virtuelle Pinnwand |
| Vampir |
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Ein Vampir (auch Vampyr; von serbisch /vampir) ist im Volksglauben und der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt, und zwar meist ein wiederbelebter menschlicher Leichnam, der von menschlichem oder tierischem Blut lebt und übernatürliche Kräfte besitzt. Je nach Kultur und Mythos werden den Vampiren verschiedene Eigenschaften und magische Kräfte zugeschrieben. Manchmal handelt es sich auch um nichtmenschliche Gestalten wie Dämonen oder Tiere (z. B. Fledermäuse, Hunde, Spinnen). Nach der Sagenfigur benannt sind die Vampirfledermäuse (Desmodontinae), die einzige Säugetiergruppe, die sich ausschließlich vom Blut anderer Tiere ernährt. Herkunft Die Vorlagen für die heute in Westeuropa am meisten verbreitete Vorstellung von Vampiren stammen ursprünglich aus dem südosteuropäischen Volksglauben bzw. der slawischen und rumänischen Mythologie. Der Vampirglaube hat sich aus dem Karpatenraum nach Rumänien (Transsilvanien), Ungarn, ins östliche Österreich, Bulgarien, Serbien und Griechenland verbreitet. Dabei ist der wissenschaftlich belegte Vampirglaube in erster Linie als sozialanthropologisches Phänomen zu verstehen, bei dem für die Schädigung Einzelner oder der Dorfgemeinschaft durch Krankheiten, Missernten oder Ähnliches ein Verantwortlicher gesucht wird. Das „Blutsaugen“ der Vampire gehört nicht zu den im Volksglauben in erster Linie überlieferten Elementen, wichtiger ist das Verlassen des eigenen Grabes, das von den betroffenen Dorfgemeinschaften aufgespürt werden musste. Fand sich in einem verdächtigen Grab (Peter Kreuter nennt ein schiefes Kreuz oder ein Mauseloch als Hinweise) ein nicht verwester Leichnam, so wurde dieser auf verschiedene Weise nochmals getötet und dann verbrannt, was auch in den meisten Filmen etc. heute noch das Ende eines Vampirs ist. Die im christlich-orthodoxen Glauben in Südosteuropa relativ große Distanz von Priestern bei dem Sterbevorgang und das Fehlen eines Sterbesakraments können dabei als Begünstigung einer Verwischung der Grenze zwischen Lebenden und Toten gesehen werden. Die Vorstellung von Vampiren ist jedoch nicht nur in Südosteuropa verbreitet. Fast weltweit gibt es Mythen über Vampire beziehungsweise Wesen, die wichtige Eigenschaften mit diesen teilen, zum Beispiel: * Asanbosam (Ghana, Togo, Côte d'Ivoire) * Aswang (Philippinen) * Baobhan-Sith (Schottland) * die Lamien (Griechenland, schon seit der Antike) * Wrukolakas (ebenfalls Griechenland) * Chiang-Shih (China) * Dhampir (oder auch Vampir) (Albanien) * Vampir (Vampir), Vukodlak (Werwolf) Serbien, Kroatien, Dalmatien) Der erste bekanntere angebliche Vampir stammte aus Kroatien, aus dem kleinen Dorf Kringa (Istrien), und soll dort im Jahre 1652 gestorben sein. Er war ein Bauer und trug den Namen Jure Grando. Im Jahre 1672 soll er aus seinem Grab gestiegen sein und des Öfteren das Dorf terrorisiert haben. In dem Buch von Johann Weichard Valvasor wird dieser Vampir das erste Mal in der europäischen Literatur erwähnt. Johann Joseph von Görres übernahm diese Geschichte in seinem mehrbändigen Werk „Die christliche Mystik“, das 1836–42 in Regensburg gedruckt wurde. Als Gründerväter des modernen Vampirmythos können John Polidori, J. Sheridan Le Fanu (1814–1873) und Bram Stoker betrachtet werden. Während erstere das generelle Interesse an der Figur des Vampirs weckten, war es Bram Stoker, der das konkrete Bild des Vampirs prägte. Die meisten durch die Medien international verbreiteten Vampirtypen und ihre Namen wurden von dem britischen Okkultisten Montague Summers (1880–1948) ermittelt. Summers war von der Existenz von Vampiren und Werwölfen überzeugt und deklarierte zum Beweis für seine These jedes nur denkbare Spukwesen als Vampir, wenn ihm die Volksüberlieferung des betreffenden Landes auch nur irgendwie Blutsaugen oder Ähnliches nachsagte, selbst wenn dieses Wesen der von Summers selbst entwickelten Definition eines Untoten widersprach. Ebenso geht der vom Vampirmythos abgeleitete Vampirismus auch auf den Aberglauben zurück, dass das Trinken von Blut, als Essenz des Lebens, lebenspendend sei. Sehr bekannt ist in diesem Zusammenhang die als „Blutgräfin“ berüchtigte Erzsébet Báthory (Elisabeth Bathory), die aus einer ungarischen Adelsfamilie stammt. Sie soll nach dem Tod ihres Ehemannes im Blut von über sechshundert durch Versprechen auf ihr Schloss gelockten jungfräulichen Dienstmädchen gebadet haben, um sich jung zu halten. Diese Unterstellung wurde jedoch nie belegt oder bewiesen. Ebenso wenig hat das Treiben der Gräfin Báthory zur Entstehung des Vampirmythos in Osteuropa beigetragen. Der bekannteste Vampir, der in der rumänischen Volksmythologie existiert, ist Dracula (Vlad III. Drăculea), der an Vlad Ţepeş (deutsch: „der Pfähler“) angelehnt ist. Er scheint das Produkt einer Fehlübersetzung zu sein, das von einer schottischen Autorin im 19. Jahrhundert in die Welt gesetzt und im 20. Jahrhundert von einschlägigen Sachbuchautoren mit allerlei phantastischen Eigenschaften versehen wurde, bis er sich in den Vampirlexika etabliert hatte. Bis heute scheint es bei verschiedenen Völkergruppen in Asien, Afrika und Südamerika, aber auch in Osteuropa den Glauben an Vampire oder vampirähnliche Gestalten zu geben. Besonders das Internet hat sich als beliebtes Verbreitungsmedium herauskristallisiert. Der letzte, international Aufsehen erregende Fall von Vampirglauben in Europa datiert aus dem Jahr 2005: In dem rumänischen Dorf Marotinu de Sus wurde der Körper eines zwei Jahre zuvor verstorbenen Dorfbewohners ausgegraben. Dieser wurde verdächtigt, nächtens als Strigoi – die lokale Form des Vampirs – sein Unwesen zu treiben. Familienangehörige schnitten dem Leichnam das Herz heraus, verbrannten es, lösten die Asche in Wasser auf und tranken die Lösung. Upir Alternativ zu dem Begriff „Vampir“ war in der frühen Neuzeit der aus dem Ukrainischen und Polnischen stammende Name „Upir“ (ukrainisch упир) gebräuchlich. Das Suffix „pir“ steht dabei für ein „geflügeltes oder gefedertes Wesen“, ein Anzeichen für die angenommene Flugfähigkeit der Vampire. Der Begriff Upir wurde vom gleichzeitig gebräuchlichen Vampir verdrängt, wohl auch dadurch, dass die Herkunft eher in Südosteuropa angenommen wird als im nahen Polen. Die erste Bezeichnung als upir findet sich für einen im Jahr 1047 n. Chr. erwähnten Fürsten namens Upir Lichyi in der Umgebung von Nowgorod, im Nordwesten von Großrussland. In Westrussland finden sich zudem Orte, die Upiry und Upirow heißen, deren Bewohner sich damit brüsten, von Vampiren abzustammen. Strigoi Eine weitere Variation des Vampirglaubens ist im alten rumänischen Volksglauben zu finden; der „strigoi“. Rumänisch ist eine romanische Sprache, daher ist die Herkunft des Wortes aus dem Lateinischen, wo „strix“ soviel wie Hexe bedeutet. „Strigoi“ sind im Gegensatz zu „Upir“ und den griechischen Vampiren, den „Wrukolakas“, ausschließlich menschliche und nicht dämonische Seelen, die von den Toten zurückgekehrt sind. „Strigoi“ werden außerdem noch in zwei Kategorien aufgeteilt: in „strigoi morti“ und „strigoi vii“. Erstere sind Untote, Letztere sind bereits zu Lebzeiten verfluchte Menschen, die nach ihrem Tod erst zu „strigoi“ werden müssen. Die Abstammung von einem „strigoi mort“ oder, seltener; schwere begangene Sünden der Mutter. Als Zeichen für einen solchen Fluch werden anatomische Abweichungen gedeutet, wie etwa schwanzähnliche Rückgratfortsätze oder am Kopf angewachsene Teile der Fruchtblase, die im rumänischen Volksmund „caul“ (von lateinisch: „caul“, deutsch: Fruchtblase, siehe Glückshaube) genannt werden. Ursprünglich haben Strigoi nichts mit Blutsaugen zu tun. Blut und Blutdurst wurde später für Horrorfilme, Bücher etc. angehängt. Strigoi besuchen dem Glauben nach Verwandte des Toten und wollen sie teilweise zu ihnen mitnehmen. Um eine Grenze zwischen dem Reich der Toten und der Lebenden zu errichten, werden bei Beerdigungen Spindeln mit Garn um das Grab gesteckt und angezündet. Oft werden Seife, Rasierer, Spiegel etc. als Grabbeigaben ins Grab gelegt, damit der Tote keinen Grund hat wieder in das Reich der Lebenden zu kommen und als Strigoi aufzutreten. Dieser Glaube ist in Rumänien und in den östlichen Ländern (Europas) weit verbreitet. Teilweise wird Toten ein glühendes Eisen in das Herz gerammt. Das soll verhindern, dass der Tote zum Strigoi wird. In seltenen Fällen suchen Strigoi die Verwandten auf um sie zu erkranken zu lassen oder zu töten. Vampire im deutschsprachigen Raum Vor allem im 18. Jahrhundert wurden viele Vampirfälle gemeldet, überwiegend aus Dörfern in Südosteuropa. Nach dem Ende des letzten Türkenkrieges 1718 waren einige Landteile, z. B. Nordserbien und ein Teil Bosniens, Österreich zugefallen. Diese Landteile wurden mit christlich-orthodoxen Flüchtlingen besiedelt, die den Sonderstatus von abgabefreien Wehrbauern hatten. Dafür sorgten sie für die landwirtschaftliche Erschließung sowie für die Grenzsicherung, sodass erstmals Vampirberichte auch in den deutschsprachigen Raum gelangten. Zwischen 1718 und 1732 wurden aus osteuropäischen Dörfern regelrechte Vampirepidemien gemeldet. Eine der ersten und bekanntesten Meldungen ist von 1724/25 und betrifft das Dorf Kisolova im östlichen Zentralserbien. Der Kameralprovisor Frombald wurde mit der Klärung der Vampirfälle beauftragt. Sein Bericht[2] wurde am 21. Juli 1725 in der österreichischen Staatszeitung veröffentlicht. Frombald beschrieb, was er in Kisolova erlebt hat. In diesem Dorf trat ohne ersichtlichen Grund ein vermehrtes Sterben der Bewohner auf, so verstarben innerhalb von acht Tagen neun Personen verschiedenen Alters nach eintägiger, angeblich bereits ausgestandener Krankheit. Dafür wurde Peter Plogojowitz (auch: Plagojevic, eigentlich Blagojević) verantwortlich gemacht, der zehn Wochen zuvor gestorben war. Auf dem Totenbett sagten alle Erkrankten aus, sie seien im Schlaf von Plogojowitz gewürgt worden, was später als die Handlung eines Vampirs gedeutet wurde. Das Grab von Plogojowitz wurde geöffnet und man fand die Leiche angeblich im Zustand eines Vampirs: Sie war noch recht unverwest, hatte eine frische Farbe und strömte kaum Verwesungsgeruch aus. Außerdem waren Haut, Haare und Nägel nachgewachsen, nachdem sich die ursprüngliche Haut und die Nägel abgeschält hatten. An den Körperöffnungen fand man frisches Blut, das man für Blut der Opfer hielt. Die Dorfbevölkerung beschloss deshalb, den Leichnam zu pfählen und anschließend zu verbrennen. Die Meldung erregte sehr viel Aufsehen, der Vampirglaube in Osteuropa geriet im deutschsprachigen Raum aber schnell wieder in Vergessenheit. Meistens wurden in die betroffenen Dörfer Mediziner oder Geistliche gesandt, um die Vampirfälle aufzuklären. Diese exhumierten die vermeintlichen Vampire und schrieben – oftmals ausführliche – Berichte über die Plage. Außerdem sorgten sie dafür, dass alle suspekt erscheinenden Leichen enthauptet und verbrannt wurden. Ab 1732 wurden die zahlreichen Vampirberichte unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet und vor allem wissenschaftlich und medizinisch untersucht. Es erschienen zahlreiche Dissertationen zu diesem Thema. 1732 fanden die Berichte über den Vampirmythos auch Gehör in der französischen sowie niederländischen Öffentlichkeit durch Veröffentlichungen der Berichte aus den Wehrdörfern in verschiedenen Zeitungen. Die in die entsprechenden Regionen geschickten Mediziner und Theologen schrieben die Todesfälle häufig einer bisher unbekannten Seuche zu. Bei zu oberflächlich begrabenen Opfern der Seuche konnte diese weiterhin übertragen werden, was das vermehrte Sterben in den Dörfern erklären sollte. Alle für einen „Vampir“ typischen Kennzeichen ließen sich auf natürliche Ursachen des Körpers zurückführen und erklären, so Michael Ranft, der als erster auf den Bericht von 1725 aus Kisolova reagiert hatte. Er verfasste verschiedene Traktate, so z. B. die „Dissertatio historico-critica de masticatione mortuorum in tumulis oder von dem Kauen und Schmatzen der Todten in Gräbern“. Er erklärte alle Vampirkennzeichen rational, z. B. das Kauen und Schmatzen mit Vorgängen der Fäulnis und Geräuschen des Tierfraßes, die Unverweslichkeit mit der Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen und der Konstitution des Verstorbenen sowie das frische Blut an den Körperöffnungen der angeblichen Vampire mit rötlich gefärbtem Wasser und Sekret. Die von Medizinern und anderen Menschen angeblich erkannten Merkmale führte er auf Angst, Aberglaube und eine dadurch überspitzte Einbildungskraft zurück. Augustin Calmet, ein französischer Benediktiner und Gelehrter, erklärte in seiner 1745 erschienenen Schrift „Gelehrte Verhandlungen der Materie von den Erscheinungen der Geister, und der Vampire in Ungarn und Mähren“[3], dass es bereits um 1680 Meldungen von Vampiren gab, vor allem aus dem serbischen und slawischen Sprachraum. Auch er fand natürliche Ursachen für die Vampirkennzeichen. Im Jahre 1755 wurde Gerard van Swieten nach Mähren geschickt, um die dortige Vampirlage aufzuklären. Van Swieten war Leibarzt von Maria Theresia, der Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen. Er untersuchte die angeblichen Vampirfälle gründlich und verfasste einen nüchternen Bericht, bei dem er – ähnlich wie Ranft[4] – natürliche Ursachen als Erklärung für den Vampirglauben angab. Somit zählt Gerard van Swieten wohl zu den wichtigsten Kämpfern gegen den sog. Aberglauben des „einfachen“ Volkes. Aufgrund seines Berichtes erließ Maria Theresia einen Erlass zum Thema der Vampire, der alle traditionellen Abwehrmaßnahmen wie das Pfählen, Köpfen und Verbrennen verbot. Außerdem verfügte sie, dass Hinweise auf sogenannte auferstandene Tote ab sofort nicht mehr der Kirche, die dem Aberglauben noch Vorschub leistete, sondern den Behörden zu melden seien. Zudem entsandte sie 1756 den deutschen Chirurgen Georg Tallar in die vom Vampirglauben betroffenen Gebiete, um die Lage noch einmal zu untersuchen und einen erneuten Bericht zu verfassen. Gerade Osteuropa wurde zu der Zeit als rückständig und zivilisationsbedürftig angesehen. Es galt somit gerade im 18. Jahrhundert als der Gegenbegriff zu West- und Mitteleuropa, das sich selbst als aufgeklärt bezeichnete. Die Aufklärer sahen es als Skandal an, dass ein solcher „Aberglauben“ überhaupt aufkommen konnte. Sehr treffend beschrieb Jean-Jacques Rousseau den Vampirmythos des 18. Jahrhunderts: „S’il y eût jamais au monde une histoire garantie et prouvée, c’est celle des vampires. Rien ne manque: rapports officiels, témoignages de personnes de qualité, de chirurgiens, de prêtres, de juges: l'évidence est complète.“ (Übersetzt etwa: „Wenn es jemals in der Welt eine bewiesene und geprüfte Geschichte gab, dann die der Vampire. Es fehlt an nichts: offizielle Berichte, Zeugenaussagen von Gewährspersonen, von Chirurgen, von Priestern, von Richtern: die Beweise sind vollständig.“) Die Kirche, die vermeintlich dem Aberglauben noch Vorschub leistete – so z. B. die Meinung Maria Theresias –, war zumindest zum Teil durchaus aufgeklärt und widersetzte sich den „Maßnahmen“ gegen Vampire. So schrieb Papst Benedikt XIV. einen Antwortbrief auf die Anfrage eines polnischen Erzbischofs, wie man denn gegen die „Vampire“ vorgehen sollte, wobei er bereits auf van Swietens Bericht zurückgreifen konnte. Der Papst, der als fortschrittlich und Förderer der Aufklärung galt, machte in seinem Brief klar, dass er den Vampirglauben für Unsinn hielt und bedeutete dem Erzbischof, dass es an ihm liege, diesen „Aberglauben“ auszurotten. Ebenso legte er ihm nahe, diejenigen Priester, die den Aberglauben noch fördern, ihres Amtes zu entheben. In Deutschland ist der Begriff des „Vampirs“ seit ca. 1720, d. h. seit den ersten Berichten über die so genannten „serbischen Vampire“ (Kisolova, Medveca), belegt. Frühere Belege, wie etwa die im Internet kursierende Abschiedsrede („Ihr nennt uns Vampire“) eines angeblich 1643 in Münster hingerichteten französischen Adligen namens Villain de Boaz, haben sich als pseudopoetische Fälschung erwiesen. Goethes Ballade „Die Braut von Korinth“ (1797) verarbeitet den Vampirmythos – zumindest in Anklängen – literarisch. Seine untote Braut saugt kein Blut, sondern nimmt ihren Geliebten mit ins Grab. Im deutschsprachigen Raum ist der Vampirglaube in seiner reinen Form nicht nachgewiesen, obwohl es zahlreiche Hinweise gibt, beispielsweise parallele Glaubensvorstellungen und Maßnahmen, die gegen einen Wiedergänger ergriffen werden konnten. Nach der Vorstellung in weiten Teilen Deutschlands lag der Untote weiterhin im Grab und saugte als so genannter Nachzehrer seinen Hinterbliebenen die Lebenskraft ab. Bereits im 14. bis 17. Jahrhundert gab es in Europa den Glauben an das sog. „Nachsterben“, an tötende Wiedergänger und Nachzehrer. Diese sollten aufrecht im Grab sitzen und durch das Kauen auf dem Leichentuch oder an ihren eigenen Extremitäten ihren Verwandten die Lebensenergie aussaugen und sie zu sich ins Grab holen. Die Todesfälle dauerten so lange an, bis das Leichentuch aufgezehrt war; in dieser Zeit war aus dem Grab ein Schmatzen zu vernehmen. Auch der „Neuntöter“ (Pommern, Ostpreußen) und der „Doppelsauger“ (Wendland) sind Gestalten, die der Figur des klassischen Vampirs sehr nahe kommen, und ihre Bekämpfung gleicht derjenigen der südosteuropäischen Vampire bis ins Detail. Wie einige Vampirhandbücher berichten, gibt es in Südamerika die Vorstellung, dass sich die Vampire in Fledermäuse verwandeln können. Die konkreten Quellenbelege dafür, dass die Verwandlungsvorstellung tatsächlich dort verbreitet ist, werden nie mitgeliefert. Sollten diese Berichte über die Verwandlungsvorstellung der Realität entsprechen, so wäre dies wahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen, dass es in Südamerika eine Gruppe von Fledermäusen gibt (Vampirfledermäuse), die sich ausschließlich von Blut ernähren, meistens allerdings von Tierblut. Die Berichte über Vampirfledermausattacken auf Menschen sind teilweise spekulative oder sensationslüsterne Phantasieprodukte, jedoch kommt so etwas vereinzelt tatsächlich vor. Hier zeigt sich die historische Verwandtschaft der Thematik des Vampirs mit dem Glauben an Werwesen (auch Lykanthropen genannt). Zugeschriebene Eigenschaften Die unterschiedlichen Überlieferungen des Vampirmythos beschreiben verschiedene besondere Merkmale und Eigenschaften, aus denen sich die heutige Vorstellung des Vampirs zusammensetzt. Derartige Kennzeichen sind aus verschiedensten Quellen überliefert worden, die unterschiedlich detailliert ausfallen. Man schätzt, dass von den damaligen Mythen nur ein Bruchteil erhalten geblieben ist, welcher aber dennoch die einheitliche Beschreibung eines Vampirs bis zu einem gewissen Grad zulässt. Demnach sind Vampire untote Geschöpfe in Menschengestalt, die in ihren Grabstätten hausen und tagsüber in ihrem Sarg schlafen. Sie zeichnen sich durch ihr bleiches Äußeres aus und ernähren sich ausschließlich von Blut. Wohl deswegen besitzen Vampire ein abnormes Gebiss, welches sich vor allem durch seine spitzen Eckzähne, die als Beißwerkzeuge genutzt werden, auszeichnen soll. In vielen altertümlichen Darstellungen ist von zwei, seltener von vier Eckzähnen die Rede. Mit diesen fügen Vampire ihren Opfern, welche vornehmlich menschlich sind, eine Bisswunde zu, welche sich zumeist in der Halsgegend an der Schlagader befinden soll. Anschließend trinken sie vom Blut ihrer Opfer, um ihren Blutdurst zu stillen. Anderen Darstellungen zufolge sollen Vampire Menschengestalt haben, doch können sie sich in Fledermäuse oder riesige fledermausähnliche Kreaturen verwandeln. Sie können auch Wände hochgehen. Als wesentliches Merkmal wird dem Vampir Unsterblichkeit zugeschrieben, die – kombiniert mit seiner in der Regel übermenschlichen Körperkraft und dem Bluthunger – einen großen Teil des Schreckens des Vampirmythos ausmacht. Darüber hinaus wird Vampiren ein ausgeprägter Sexualtrieb zugesprochen. Vampire sollen eine starke Anziehungskraft auf das von ihnen gewählte Geschlecht ausüben und Verführungskünstler sein. Von Vampiren Gebissene würden selbst zu Vampiren. In manchen Sagen hingegen werden auch mehrere Arten von Vampirbissen dokumentiert. In manchen heißt es, der Vampir könne entscheiden, ob er sein Opfer in einen Vampir oder einen Ghul, eine Art dienenden Zombie verwandele. Dabei ist bekannt, dass der Ghul nichts mit dem traditionellen Vampirmythos zu tun hat, weil er seinen Ursprung im arabisch-persischen Mythenkreis hat und ein leichenfressender Dämon ist. Wieder andere Geschichten besagen, dass ein Vampiropfer nur dann zum Vampir werden könne, wenn ein (für damalige Begriffe) unreines Tier, wie etwa eine Katze, über dessen Leichnam oder offenes Grab gesprungen sei. Eine weitere Variante besagt, dass das Vampiropfer erst dann zum Vampir werde, wenn es Blut getrunken habe, das durch die Adern des Vampirs geflossen sei. In manchen Legenden können sich Vampire in Fledermäuse oder (seltener) in Wölfe verwandeln, wobei zwischenzeitlich erwiesen ist, dass die Fledermausverwandlung in der rumänischen Volksmythologie nicht vorkommt. Vampire werden überwiegend als nachtaktiv angesehen; sie lösen sich in Staub auf oder verbrennen bei Kontakt mit Sonnenstrahlen. Dies scheint in erster Linie eine Erfindung des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau für seinen Film Nosferatu zu sein. In der Vorlage Abraham Stokers wird eine solche Anfälligkeit nicht erwähnt, stattdessen ist lediglich von einer Schwächung des Vampirs am Tag die Rede. Oft heißt es auch, sie besäßen kein Spiegelbild. Des Weiteren wird berichtet, dass Vampire nicht in der Lage seien, fließende Gewässer zu überqueren, oder allgemein Angst vor Wasser hätten. Auch können Vampire ein bewohntes Gebäude nur dann betreten, wenn ein Bewohner sie dazu aufgefordert hat. Ferner wird Vampiren oft die Fähigkeit zugesprochen, sich sehr schnell von Verletzungen erholen zu können. Weitere Details über Vampire sind wenig verbreitet, etwa dem Vampir-Opfer Silbermünzen in den Mund zu stopfen, um seine Verwandlung in einen Untoten zu verhindern.[5]Beispiele für die unterschiedlichen Mythen kann man bei der Durchsicht des 1733 verfassten Werkes Vernünftige und Christliche Gedancken über die Vampirs[6] von Johann Christoph Harenberg machen, das einschlägige Schilderungen aus dieser Zeit enthält, unter anderem einen oft zitierten Bericht[7] des Militärarztes Johann Flückinger. Abwehr Die Legenden haben passive Schutzmaßnahmen gegen Vampire vorgesehen, von denen einige im 18. Jahrhundert durchaus Anwendung gefunden haben. So sollen Knoblauch und Darstellungen eines Kruzifix der Abschreckung dienen. Nach einer experimentellen Studie mit Blutegeln wurde jedoch die dem Knoblauch zugeschriebene Wirksamkeit in Frage gestellt.[8] Ferner soll Weihwasser Vampiren Schaden zufügen. Vor allem Letzteres unterstreicht die Vorstellung vom „dämonischen Charakter“ eines Vampirs. Möglichkeiten, einen Vampir zu vernichten, seien das Köpfen und vor allem das Pfählen (Schlagen eines Holzpflocks mitten durchs Herz). In manchen Darstellungen führt das Pfählen allerdings lediglich zu einer Art Totenstarre, die durch das Hinausziehen des Pflocks wieder beendet werden kann. Auch eine kombinierte Methode aus diesen beiden Praktiken (Köpfen und Pfählen) soll verhindern, dass der Vampir als Untoter zurückkehrt. Bei dieser Methode wird der Vampir gepfählt und der Kopf der Kreatur mit dem Spaten eines Totengräbers abgetrennt. Daraufhin wird der Mund des Toten mit Knoblauch gefüllt. In anderen Regionen legten die Menschen Gegenstände in die Särge der Toten, um zu verhindern, dass diese Toten wieder aus ihren Gräbern stiegen. Dies sollte bewerkstelligt werden, indem sie sich mit diesen in ihrem Grab befindlichen Gegenständen „beschäftigten“, so z. B. Fischernetzen oder Mohnkörnern in den Gräbern. Die Toten sollten jedes Jahr einen Knoten öffnen bzw. ein Mohnkorn essen und damit beschäftigt werden. Vampire in den Medien Werke der Literatur → Hauptartikel: Vampirroman Vampir des Nosferatu-Typs (Illustration) Berühmt wurde der Vampir erst durch seine romantisierte Darstellung in der Literatur[9]. Der erste Vampirroman Dracula von Bram Stoker (1897), aber auch die früheren Erzählungen Carmilla von Joseph Sheridan LeFanu (1872) und John Polidoris The Vampyre (1819), legten hierzu den Grundstein und gaben dem gefährlichen Monster Sehnsüchte und Seele. Der Name von Stokers Vampir, Dracula, wurde zum Inbegriff des Urvampirs. Namensgeber, wenn auch nur bedingt historisches Vorbild für Stokers Dracula war der rumänische Fürst Vlad III. Drăculea, auch „Vlad Ţepeş“ (Vlad, der Pfähler) genannt, denn in der rumänischen Überlieferung wird der Fürst niemals als Blutsauger oder Untoter geschildert, jedoch soll er angeblich vereinzelt das in Schalen gesammelte Blut getöteter Feinde getrunken haben. In der modernen Literatur wird das Thema in der Chronik der Vampire von Anne Rice und Stephenie Meyers Bis(s) zum Morgengrauen oder in Angela Sommer-Bodenburgs Kinderbuchreihe Der kleine Vampir verarbeitet. Film und Fernsehen → Hauptartikel: Liste der Vampirfilme und Draculaverfilmungen 1912 erschien der erste lange Vampirspielfilm Vampyrdanserinden von August Blom in Dänemark. Seit Friedrich Murnaus Film Nosferatu sind zahlreiche weitere filmische und literarische Werke zum Themenkomplex Vampir entstanden, u. a. Dracula (Tod Browning, 1931), Vampyr – Der Traum des Allan Grey (Carl Theodor Dreyer, 1932), Nosferatu – Phantom der Nacht (Werner Herzog, 1979), Roman Polanskis Tanz der Vampire, Wes Craven präsentiert Dracula, Blade, Van Helsing, Underworld, Königin der Verdammten, Interview mit einem Vampir, The Lost Boys, From Dusk Till Dawn und die TV-Serien Buffy – Im Bann der Dämonen, Moonlight, Angel – Jäger der Finsternis und Blood Ties sowie die Romanverfilmungen von Stephenie Meyers Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen, Leif Jonkers Darkness und Bram Stokers Dracula. Mel Brooks parodierte Dracula in seinem Film Dracula – Tot aber glücklich. 30 Days of Night ist ein 2007 gedrehter Horrorfilm mit etwas anderen Vampiren. Die Vampirprinzessin ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007. So finster die Nacht ist ein schwedischer Film, der im Jahr 2008 nach der gleichnamigen Romanvorlage von John Ajvide Lindqvist gedreht wurde. Vampire in Videospielen Vampire sind Bestandteil zahlreicher Videospiele der verschiedensten Art. In Lizenz-Spielen, die auf berühmten Vampirfilmen aufbauen, treten Vampire als Einheiten einer Armee (beispielsweise in der Heroes of Might and Magic-Reihe), steuerbare Protagonisten (Legacy of Kain, Vampire: The Masquerade) oder Antagonisten (Castlevania) auf. Vampire in anderen Medien Die Vampirthematik ist Thema mehrerer Rollenspiele, wie Buffy RPG und Vampire. Im letzteren wird Kain als Vater der Vampire beschrieben, das von Gott auferlegte Kainsmal ist dabei der Vampirismus. Halbvampire Die moderne Horror- und Fantasyliteratur kennt neben dem klassischen Vampir auch die fiktive Figur des Halbvampirs oder Halbvampyrs. Diese Gestalt wird in der Literatur und im Film hauptsächlich für den Kampf um „Gut und Böse“ eingesetzt. Als Zwitterwesen zwischen Mensch und Vampir tritt der Halbvampir dort meist auf Seite der Menschen an und füllt die Rolle eines Vampirjägers aus. (Siehe auch Dhampir) Reale „Vampire“ → Hauptartikel: Vampir (Lebensstil) Unter dem Begriff Real Vampires oder Moderne Vampire sind Menschen aller Altersschichten zusammengefasst, die dem (vermuteten) Lebensstil eines Vampires huldigen – zumeist in puncto Kleidung, Auftreten, falschen Zähnen, etc. – allerdings auch mit Extremen wie dem Trinken von Blut. Die Szene sollte nicht mit dem Satanismus verwechselt werden, obgleich sich auch Überschneidungen finden. Sehr häufig werden die Anhänger dieser Szene auch mit den Goths gleichgesetzt, da der „Vampirkult“, wie er in der Szene genannt wird, auch in der Gothic-Szene vorzufinden ist. Dennoch ist der Real-Vampire-Kult eine eigenständige Kultur, die es seit Jahrzehnten gibt. |
| Werwolf |
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Ein Werwolf (von germanisch,) althochdeutsch auch Mannwolf genannt, ist in Mythologie, Sage und Dichtung ein Mensch, der sich nachts bei Vollmond in einen blutdürstigen Wolf verwandeln kann (Lykanthrop). Als Phänomen gehört er zum großen Komplex der Wertiere (Therianthropie), der sich in Religion und Mythologie weltweit findet, vor allem auch in Afrika, wo der Werwolfglaube sehr verbreitet ist, und in Nord- und Südamerika. Der Begriff;Werwolf; bezeichnet den mythologischen Aberglauben, dass sich ein Mensch unter besonderen Umständen bei Vollmond in ein Tier verwandeln kann und bei Tagesanbruch wieder seine menschliche Gestalt annimmt. Die meisten Sagen berichten von Männern, die einen Pakt mit dem Teufel eingingen und von ihm einen Gürtel aus Wolfsfell erhielten, mit dessen Hilfe sie sich verwandeln konnten. Es soll auch Sagen geben, die von Männern berichten, die sich aufgrund ihres familiären Erbgutes oder infolge einer Verletzung, die sie durch eine solche Kreatur erhalten haben, in bestimmten Nächten in ein Tier, meist einen Wolf, verwandeln. Doch scheinen hier eher die modernen Mythen aus Hollywood-Verfilmungen an der Legendenbildung mitgewirkt zu haben. Das Wesen, in welches diese Teufelsbündner übergehen, wird als unheilvoll und raubtierhaft beschrieben. Zu den modernen Werwolf-Mythen, die durch volkskundliche Überlieferungen nicht unterstützt werden, gehört die in verschiedenen Horrorfilmen vorgestellte Verwandlung eines Menschen, der vom Werwolf verletzt worden ist, in ein solches Ungeheuer. Sowohl die Akten der frühneuzeitlichen Prozesse als auch die unzähligen Sagen aus verschiedenen Teilen Europas sprechen einheitlich davon, dass die Opfer von Werwolfattacken zerrissen und teilweise auch gefressen wurden. Von einer späteren Wolfsverwandlung ist erstmalig im von Curt Siodmak verfassten Drehbuch zu The Wolf Man (1941) die Rede. Eine Besonderheit findet sich im Rheinland, wo der als Stüpp bekannte Werwolf seinen Opfern aufhockt und sich von ihnen bis zur Erschöpfung bzw. bis zum Erschöpfungstod tragen lässt. Legenden über Verwandlungen zwischen Mensch und Tier sind in der Geschichte sehr weit zurückzuverfolgen. Bereits Zwitterwesen in Höhlenmalereien lassen sich entsprechend interpretieren. Ältestes schriftliches Zeugnis ist das Gilgamesch-Epos, in dem die Göttin Iatar einen Schäfer in einen Wolf verwandelt (Tafel 6, Vers 58–61). Aus der griechischen Literatur und den Metamorphosen des Ovid ist beispielsweise der griechische König Lykaon bekannt, der von Zeus in einen Wolf verwandelt wurde, da er und seine Söhne dem Gott Menschenfleisch vorsetzten. Plinius der Ältere berichtet in seiner Naturgeschichte von Menschen, die mehrere Jahre als Wolf leben, ehe sie wieder in ein menschliches Wesen zurückkehren, hält dies aber für reine Phantasie. Olaus Magnus wandte sich im 16. Jahrhundert in seinem Werk Historia de gentibus septentrionalibus (Geschichte der nördlichen Völker) gegen diese Auffassung von Plinius. Es gebe im Norden sehr wohl Menschen, die sich bei Vollmond in Wölfe verwandelten. Ihre eigentliche Heimat sei Litauen. Sie brächen in die Häuser von Menschen ein und verzehrten deren Vorräte. Sie hätten an der Grenze zwischen Litauen und Kurland eine Mauer errichtet, bei der sie sich jedes Jahr versammelten und ihre Kraft dadurch zeigten, dass sie über diese Mauer sprängen. Wer zu fett sei, diese Probe zu bestehen, werde von den übrigen verhöhnt. Auch Adlige und Vornehme gehörten dazu. Nach einigen Tagen würden sie sich wieder in normale Menschen zurückverwandeln.[1] In der isländischen Egils saga wird vom Großvater Egils berichtet, dass er ein Werwolf sei und daher den Namen „Kveldulf“ (Abendwolf) erhalten habe. „En dag hvern, er að kveldi leið, þá gerðist hann styggur, svo að fáir menn máttu orðum við hann koma; var hann kveldsvæfur. Það var mál manna, að hann væri mjög hamrammur; hann var kallaður Kveld-Úlfur.“ „Aber jedes Mal, wenn es zum Abend ging, wurde er so unwirsch, dass nur wenige Leute mit ihm ins Gespräch kamen. Beim Dunkelwerden pflegte er schläfrig zu werden. Man erzählt sich, dass er des Nachts häufig in verwandelter Gestalt umging. Die Leute nannten ihn Abend-Wolf.“ – Egils saga, Kap 1, übersetzt von Felix Niedner Der Ursprung der Werwolf-Sagen ist in kultischen Festen der Skythen zu suchen, bei deren Feierlichkeiten man sich mit einem wolfsgestaltigen Gott vereinte, indem man sich mit einem Wolfsfell bekleidete. Herodot berichtet (IV, 105), dass: „[…] die Skythen und die im Skythenland wohnenden Hellenen behaupten, jährlich einmal verwandle sich jeder der Neuren für wenige Tage in einen Wolf und trete dann wieder in den menschlichen Zustand zurück.“ Von den Skythen gelangte dieser Kult zu den germanischen Völkern, später, als der Ursprung vergessen wurde, nur als Sage in Verbreitung. Eine weitere Ursprungstheorie besagt, dass der Begriff Menschen beschrieb, die an einer extremen Form des Systemischen Lupus Erythematodes (SLE) litten, der so genannten „Wolfskrankheit“. Die aufgrund eines genetischen Defekts Erkrankten wurden vor allem im frühen Mittelalter vom abergläubischen Volk gefürchtet. Ebenso seien Tollwutkranke für Werwölfe gehalten worden, da hier die Erkrankung durch den Biss eines Tieres erfolgt. Die Symptome dieser Krankheit passen zur Beschreibung von Werwölfen: Anfälle, bei denen der Erkrankte wild um sich zu beißen beginnt, Angst vor Wasser, aber gleichzeitig starker Durst, was zu spastischen Schluckkrämpfen führt etc. Die Menschen im Mittelalter sahen darin eine Verwandlung des Gebissenen in eben jenes Tier, von dem er gebissen wurde. Lykanthropie ist eine Form von Therianthropie ( griech. „therion“: wildes Tier und „anthropos“: Mensch), der Glaube, sich in ein Tier – speziell in einen Wolf – zu verwandeln. Der Legende nach trug der Werwolf, wenn er als Mensch in Erscheinung trat, seine Wolfshaut innen. Der Begriff „Lykanthropie“ leitet sich aus dem Griechischen ab („lykos“: „Wolf“, „anthropos“: „Mensch“). Von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit wurden immer wieder Berichte über Lykanthropen gesammelt und veröffentlicht, d. h. über Menschen, die sich als Individuum oder kollektiv wie Wölfe aufführten und heulten und auf allen Vieren herumkrochen. Vermutlich handelt es sich um Schilderungen von Menschen mit einer individuellen Psychose oder von Ereignissen (vielleicht Ritualen im Rahmen von bäuerlichen Feldkulten), die von den Gelehrten in ihren Studierstuben nicht verstanden und deshalb in ein vorhandenes, den Mythen entnommenes Interpretationsmuster gepresst wurden, nämlich die arkadische Wolfsverwandlung. Versuche von Medizinern (Rudolph Leubuscher: Über die Werwölfe und Tierverwandlungen im Mittelalter, Berlin 1850) und Volkskundlern (Richard Andree) des 19. Jahrhunderts, aus den spärlichen und oft auch verzerrten Darstellungen ein genau umrissenes Krankheitsbild herauszufiltern, waren zum Scheitern verurteilt. Heutzutage spricht man von einer Form der Geisteskrankheit, ohne dass Mediziner oder Psychiater sich einig sind über Krankheitsbild, Symptome und vor allem über die Ursachen. Häufig dient der Begriff nur der Beschreibung einer allgemeinen Psychose, die entweder aus Mangel an einem geeigneten Namen oder auch aus Sensationslust als "Lykanthropie" etikettiert wird. Im Zuge der Hexenverfolgungen wurden auch zahlreiche Männer vor Gericht gebracht und hingerichtet. Eine beträchtliche Anzahl von ihnen wurde der Werwolfverwandlung bezichtigt, vor allem Hirten. Nach einer Reihe von Verfahren im Herzogtum Burgund fand 1589 in Bedburg bei Köln der in der Kriminalgeschichte bekannteste Werwolfprozess statt: Der Bauer Peter Stubbe (auch Stübbe oder Stump) wurde zusammen mit seiner Tochter und seiner Geliebten hingerichtet, weil er angeblich mindestens 13 Kinder umgebracht und sich an zwei Mädchen vergangen hatte. Ob es sich hierbei um einen wirklichen Werwolfprozess oder um ein inszeniertes Gerichtsverfahren gegen einen politisch unbequemen Mann handelte, ist umstritten. Auf jeden Fall stieß der Fall auf große Resonanz, und selbst in den Niederlanden, in Dänemark und in England erschienen Flugblätter, teilweise mit Holzschnitten geschmückt, in denen die tatsächlichen oder angeblichen Gräueltaten des Peter Stubbe in allen Einzelheiten genüsslich geschildert wurden. Seither trug der Werwolf im Gebiet zwischen den Flüssen Erft und Rur den Namen Stüpp. Werwolfprozesse traten meist wellenförmig in Gegenden auf, die unter einer Wolfsplage litten, z.B. Franche-Comté und das französische Jura, aber auch der Hunsrück, der Westerwald und das Nassauer Gebiet. In der zumeist populärwissenschaftlichen Literatur ist häufig von ca. 30.000 Werwolfangriffen bzw. 30.000 Werwolfprozessen usw. (in einem Zeitraum zwischen 1520 und 1630 und meistens in Frankreich) die Rede, doch ist diese Zahl historisch nicht belegt. Sie wird von Fachleuten in Sachen Hexen- und Werwolfprozesse als publikumswirksame Spekulation abgelehnt. Das heutige Bild des Werwolfes wurde vor allem durch Filme geprägt. So führte Drehbuchautor Curt Siodmak erst im Jahre 1941 in dem Film „The Wolf Man“ die Idee ein, dass Menschen, die von einem Wolf gebissen werden, bei Vollmond zu einem Werwolf mutieren, und dass Silber das einzige Mittel sei, einen Werwolf zu töten. Andere Versionen sagen hingegen, dass ein Werwolf stirbt, wenn er eine Mondfinsternis sieht. Auch wird Werwölfen oft die Fähigkeit zugesprochen, sich sehr schnell von Verletzungen erholen zu können. In neuen Werken wird das Thema oft ironisch behandelt, etwa bei Christian Morgenstern, der ihn lyrisch in seinen „Galgenliedern“ dekliniert („des Weswolfs“ usw. Original) oder in Terry Pratchetts „Helle Barden“, wo die Werwölfin Angua als Vertreterin einer ethnischen Minderheit in die „Wache“ („The Watch“) aufgenommen wird. In „Der Talisman“ von Stephen King und Peter Straub freundet sich der Protagonist Jack mit einem Werwolfjungen an, der beim Übergang in unsere Welt kurzsichtig wird. Der britische Schriftsteller Martin Millar behandelt das Werwolf-Motiv in seinem Roman "Lonely Werewolf Girl", in dem ein schottisches Werwolfmädchen in einem Warenhaus in London lebt. Auch der deutsche Phantastik-Preisträger Markus Heitz beschäftigt sich in seinen Werken "Ritus" und "Sanctum" ausführlich mit Werwölfen und anderen Wandelwesen. In dem Rollenspiel „Werwolf: Die Apokalypse“ von White Wolf spielen Werwölfe die Rolle tragischer Helden, die halb Mensch, halb Wolf für die Rettung der Welt kämpfen. Eine neuartige Behandlung erfährt das Thema in Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Serie mit dem Lehrer Remus Lupin. Dieser Werwolf ist ein Sympathieträger, der sich durch seine Lykanthropie unberechtigten Ängsten und Vorurteilen ausgesetzt sieht. Das mythische Phänomen des Werwolfs wird so zur modernen Metapher für chronische Krankheiten und Behinderungen in der nichtmagischen Welt. Im Gegensatz dazu steht der Todesser Fenrir Greyback, der das Werwolfleben dermaßen genießt, dass er auch als Mensch(enartiger) mit Vorliebe Kinder beißt und tötet. Ebenfalls eine große Rolle spielt der Werwolf in Stephenie Meyers Twilight-Reihe. Dort sind es die Heranwachsenden des Quileutestamms (eines auf der Halbinsel Olimpic, im Nord-Westen Washingtons, lebenden Indianerstammes), die sich zum Schutz ihres Stammes in riesige Wölfe verwandeln. Diese Verwandlung dient speziell dem Schutz vor ihren Erzfeinden, den Vampiren. Später jedoch stellt sich heraus, dass die Werwölfe Gestaltenwandler sind. Die "echten" Werwölfe wurden bereits fast ausgerottet, jedoch existieren sie dort auch und verwandeln sich nur bei Vollmond. In Afrika sind Vorstellungen über Therianthropie weit verbreitet. Als Hexen Beschuldigten wird zugesprochen, sich in Schlangen, Hyänen, Löwen oder Fabelwesen verwandeln zu können und so ihre Opfer auszusaugen. Bisweilen vermutet man überfahrene Tiere als Hexen, in Westafrika gilt die Urination auf den Kadaver oder das noch lebende Tier als Bann der Hexe. |
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| Gothic |
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Die Gothic-Kultur ist eine vielseitige Subkultur, die ab Anfang der 1980er Jahre stufenweise aus dem Punk- und New-Wave-Umfeld hervorging und sich aus mehreren Splitterkulturen zusammensetzt. Sie existierte in den 1980er und 1990er Jahren im Rahmen der Dark-Wave-Bewegung und bildete bis zur Jahrtausendwende den Knotenpunkt der sogenannten Schwarzen Szene. Das Basiselement, das die Entwicklung der Gothic-Kultur ermöglichte, war das Zusammenwirken von Musik (Gothic Rock), Faszination an Themen wie Tod und Vergänglichkeit sowie einer daraus resultierenden Selbstinszenierung. Wesentlichen Einfluss nahmen hierbei Literatur und Film („Gothic Fiction“), deren Thematik das Erscheinungsbild der Szene zum Teil maßgeblich prägte. Die Anhänger der Gothic-Kultur werden länderübergreifend als Goths bezeichnet, obgleich diese Bezeichnung innerhalb der Szene eher selten Anwendung findet, bei vielen Szene-Angehörigen gar auf Ablehnung stößt und häufig hinterfragt wird. Gründe hierfür finden sich im Versuch der Wahrung der eigenen Individualität.[1] Im letzten Jahrzehnt erfuhr die Bezeichnung Gothic eine Zweckentfremdung als Vermarktungsetikett durch die Musikindustrie, aber auch durch die kommerziellen Medien, wodurch sich ein weiterer Grund für die Ablehnung als Szene-Namen entwickelte. So wurden immer häufiger Bands szenefremder Musikkulturen, wie Metal, Mittelalterrock, Neue Deutsche Härte oder Visual Kei, als Gothic vermarktet, während das Zentrum der Gothic-Bewegung schrittweise ins Abseits geriet. |
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